Bergen Florø Silda Fosnavåg

Stefan ist auf und davon. Um 6:23 geht die Bergen Bahn nach Oslo. D.h. auch ich mache mich um kurz nach 6 auf den Weg. Richtung Norden. Wohin auch sonst. Die Stecke ist wohlbekannt. Wind aus Süd und am Ytre Steinsund (mit imposanter Brückenbaustelle kurz vor der Verendung) fängt es an zu Regnen. Das soll das das beherrschende Thema sein. Wind Süd um 5 und es geht in Rauschefahrt nordwärts.

Die Berge in den Wolken, Steil und Dunkel ragt die Küste ins Meer.

Das Norwegische „Pferd“ Aleden ist kaum zu sehen.

Kurz vor Florø ist der Wind dann eingeschlafen und mit Motor geht es in den Hafen.

Sonnenuntergang heute 22:39. Um 23:00 liegt Frl. Smilla. Da ist ein Gläschen schottisches Hochprozentiges zum Abend doch willkommen und hilft ins Bett. Am Unterlieg hat sich eine Stelle aufgescheuert. In einer Regenpause geklebt. Das wird nicht lange halten befürchte ich.  

Nach dem wachwerden und kurzem Müsli geht es weiter mit recht wenig Wind (es geht gerade noch so mit viel Geduld) komme wir zum Hornelen. 800m+ ragt der Fels bis an das Fahrwasser.

Aber natürlich ist so gut wie nichts zu sehen. Die Wolken mit Sprühregen hängen einfach fest.

In Maløy klart der Himmel auf, und ich winke der Familie über die Webcam zu. Weiter geht es bis nach Silda, der Heringsinsel, auf trockenem Boden. Doch in Silda beginnt es ab 18 Uhr erneut zu regnen.

Screenshot

Statt, Stad oder Stadlandet, wie immer das auch genannt wird, ragt mächtig 13sm weit ins Meer hinein. Da habe ich schon 2 mal mit der Wickie so richtig eins auf die Nase bekommen. Die Norweger planen schon seit Jahren einen Tunnel. Bekommen wegen der Kosten aber immer wieder kalte Füße. Hier ist schon das eine oder andere auch größere Boot in Schwierigkeiten gekommen.

Sturmwarnung. 7 Bft aus Süd. Windy sagt: abnehmend. Will aber nicht.

Um 14:30 Uhr dann einfach los. Ein Lokal sagt: Bei Südwind etwas holprig um den Stad, aber kein Problem. Erst nur mit der Fock, aber der Wind will schon nicht mehr über 4 Bft. bleiben. Trotzdem werfen noch gut 2,5 m Wellen und es geht etwas hin und her. Die Teekanne geht zu Bruch. Dafür kein Regen und die Sonne drückt etwas durch die Wolken.

So reiten wir aber bis Fosnavåg. Eine belebtes Örtchen auf den Inseln südlich von Ålesund.

Hier treffe ich die Rantje – bis 2019 im OYC. Kommt gerade aus Island. War ein paar Jahre unterwegs. Nun mit neuem Eigner. 

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