Lofoten

Heute haben wir auf Tagesschau.de gelesen, dass die Lofoten eine Touristenabgabe einrichten wollen. Warum nur? Ich kann mit nicht vorstellen, dass WoMo Stoßstange an Stoßstange überhaupt ein Problem darstellen. Es wird von einem Bauer berichtet, der auf seiner Wiese, wenn er die Kette davor vergisst, 200 WoMos vorfindet.

Overtrourism gallore.

Wir haben dazu die Herausforderung, dass es nicht das beste Wetter ist. Segelboote gibt es hier schon mehr als sonst, aber ein Plätzchen findet sich dann doch. Auch wenn die Häfen oft nur 2-4 Gastliegeplätze haben.

Wir setzen von Bø über zu den Lofoten und nach ein paar h erreichen wir den Hafen Laukvik. Schotterplatz um eine angeschüttete Hafenmole. Regenwolken jagen über uns hinweg und auf den Gestellen werden Fischköpfe getrocknet. Exportware.

Aber es gibt leckere Zimtzöpfchen (Kanel Snurre) im Cafe Kaikanten. Betrieben von einer deutscher Familie.

Ein Tag Sonne… Das nutzen wir, um zum Delphen zu radeln und dort hinauf zu steigen.

Von dort geht es über die Hochebene auf 400m Richtung Matmora (750m). Wir gehen bis zu einem Zwischengipfel auf 570m und kapitulieren vor dem starken Wind.

Auf den Lofoten gibt es unglaubliche Sandstrände. Von oben blicken wir auf den Mitternachtssonnenweg. Der über eine in der Sonne glitzernde Sandbucht führt.

Und dreht man den Kopf etwas nach rechts blickt man auf die schroffen Berge der Lofoten. Dort hinter liegt ein paar 1000er Berger weiter Svolvær.

Nach dem Abwettern des nächsten Starkwindfeldes fahren wir durch den Gimsøytraumen. Wie der Name verrät eine Durchfahrt mit viel Strömung. Wir rechnen korrekt und kommen bei Stillwasser an der engsten Stelle vorbei. 4-5 kn Strom sollten wir aber ansonsten von der Nordsee gewöhnt sein. Der Tidenhub im Westfjord ist größer als im Norden. Daher strömt es bei Hochwasser nach Nord und bei Niedrigwasser nach Süd.

Auf der Südseite der Lofoten 5Bft auf die Nase. Ein paar Kreuzschläge mit Strom im Rücken und wir laufen in Henningsvær ein. Ein tolles Örtchen auf mehreren Schären. Viele, sehr viele Touristen. Wir finden ein Plätzchen direkt am Marktplatz (Torget). Aber für uns auch mal die Möglichkeit schön an der Hafenkante was zu essen. Muscheln und Fischburger.

Hier bleiben wir 3 Nächte und ein Starkwindfeld später fahren wir bei aufsteigenden Wolken zwischen Skrova und Litlmolla hindurch …

… in die Gullvika auf Stormolla. Wir versuchen zum Wanderweg zu kommen, verfransen uns aber im Gestrüpp und kommen nach 2h mit nassen Füßen zum Boot zurück. Dafür gibt es viele und reife Moltebeeren. Abends kommen noch 2 Ankerlieger und die 48“ X-Yacht Albatros aus Glückstadt an den Steg.

Das war unser Zeit schon in den Lofoten. Einen weiteren Ort steuern wir nicht an, da wir Menschenmassen und schlechtes Wetter fürchten.

Dafür landen wir dann an der kleinen Insel Røssøy, umgeben von Sandbuchten soweit das Auge reicht. Die Zufahrt ist tricky und flach.

Nach 4km mit dem Rad kann man den Prestkona auf Engeløya besteigen. Wir sind schnell oben und wieder runter, da der Berg wirklich sehr sehr steil ist. Ein Tetraeder als Berg. 660m und man kann schön, die Strände sehen. In der Mitte liegt Fräulein Smilla. Abends fahren wir dann noch nach Helnessund und schauen im Vereinsheim das WM-Finale.

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Kommentare

Ein Kommentar zu „Lofoten“

  1. Avatar von Tanja
    Tanja

    Das sind beeindruckende Bilder!
    Schön, dass du uns alle teilhaben lässt.
    liebe Grüße

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